Regula SpäniDie Interessengemeinschaft Wädenswiler Sportvereine (IWS) verdient für ihre zum 35. Mal durchgeführte Sportlerehrung genauso ein Lob wie die ausgezeichneten Athleten. Das abendfüllende Programm begeisterte jedermann.

Vor Beginn des offiziellen Teils der Sportlerehrung herrscht am Samstagabend im Foyer der Kulturhalle Glärnisch eine aufgeräumte, wenn auch leicht angespannte Stimmung. Die vielen meist jungen Sportlerinnen und Sportler fiebern dem Auftritt auf der Bühne im Saal entgegen. Ihre stolzen Eltern führen angeregte Gespräche untereinander. Eingefunden hat sich eine Vielzahl Wädenswiler Athletinnen und Athleten, die 2016 an nationalen oder internationalen Wettkämpfen einen Podestplatz erreicht haben. Ihre sportlichen Höchstleistungen zeichnet die IWS aus, ein Verein, der die sportlichen Tätigkeiten in Wädenswil fördert und Bindeglied zwischen den Sportvereinen und den städtischen Behörden ist.

Die Vertreter der Stadt sind am Anlass denn auch zahlreich zugegen. Am Ehrentisch vor der Bühne haben Stadtpräsident Philipp Kutter, die Stadträte Johannes Zollinger, Jonas Erni und Gemeinderatspräsidentin Monika Greter Platz genommen, als Regula Späni die Preisträger zu sich auf die Bühne bittet. Die frühere Sportmoderatorin des Schweizer Fernsehens führt durch den Abend. Als ehemalige Spitzenschwimmerin versetzt sie sich in die Gefühlswelt der Sportler. Im Gespräch mit der Moderatorin schildern diese viel Wissenswertes über den Alltag im Training, über die mentale Belastung im Wettkampf und über die nicht immer einfache Aufgabe, Spitzensport und Ausbildung unter einen Hut zu bringen.

Fast ein Olympiateilnehmer

Auf der Bühne stehen Sportler, die ein breites Spektrum abdecken. Als Einzelsportlerin zeichnet sich Sandra Haslebacher aus, die an den Schweizer Leichtathletik- Meisterschaften Silber im Diskuswerfen gewann. Luca Schätti gehört auch im internationalen Vergleich zu den besten Nachwuchsfahrern auf dem Mountainbike und im Radquer. Steve Hiestand wird für Rang 3 an den Schweizer Meisterschaften im Rudern im Skiff geehrt. Er schildert, wie er im vergangenen Jahr Höhen und Tiefen erlebt hat, wie sie gerade im Sport gang und gäbe sind. An der Regatta auf der Laguna de la Luz in der Region Valparaíso in Chile schaffte der Wädenswiler für seine zweite Heimat Brasilien die Olympiaqualifikation. Als das Internationale Olympische Komitee die Startplätze neu verteilte, platzte jedoch sein Traum von der Teilnahme an den Heimspielen in Rio de Janeiro. «Mein Elan, weiter hart zu trainieren, ist aber ungebrochen.»

Luftraum

Spektakel in luftiger Höhe

Eine vortreffliche Wahl hat die IWS in der Wahl des Showblocks vorgenommen, der im Zeichen von Akrobatik und Kunstturnen steht. Den Auftakt macht «Luftraum », ein Projekt der Wädenswilerin Daniela Ehrsam. Von der Decke der Bühne baumeln Ringe und ein Tuch herab. Die Lehrerin und die jungen Schülerinnen schwingen sich gekonnt in die Lüfte. Eine Kostprobe ihres Könnens zeigen anschliessend die beiden 16-jährigen Kunstturner Tim Randegger und Dominic Tamsel. Barren und Pferdpauschen werden für sie in der Halle aufgestellt. Es folgt ein Feuerwerk an Handständen, Drehungen und Rückwärtssaltos als Abgänge. Die Frauenriegen des TV Wädenswil runden den frenetisch applaudierten Showteil ab. Aus ihren Reihen erhält zudem Susanne Riesen die Auszeichnung als verdienstvolle Funktionärin. «Ich gehe davon aus, ihr erlebt einen unvergesslichen Abend», begrüsste IWS-Präsident Roland Fässler zu Beginn des Abends die rund 200 Gäste im Saal. Seine Einschätzung erwies sich als richtig. Quelle ZSZ Ueli Zoss

Auszeichnungen:

TTC Wädenswil: Léon Mamié, Ursina Stamm, Lars Posch, Colin Jüni, Linda Ott, Sean Zehnder, Lukas Ott, Ivana Karin. TTC Rio Star Muttenz: Filip Karin. TC Neubühl: Luka Panic. Volley Rüschlikon: Valentina Panic. TV Wohlen: Sandra Haslebacher. Grasshopper Club, Squash: Sergio Orduna. VC Wädenswil: Luca Schätti. TV Wädenswil: Tim Randegger, Dominic Tamsel, Susanne Riesen (Funktionärin). TV Thalwil: Marcel Ritzi. Red Devils MarchHöfe: Melanie Erzinger. SC Wädenswil: Steve Hiestand, Matthew Wang. RC Thalwil: Charlotte Brombach, Friederike Brombach, Ina Schreiber. SLRG Wädenswil: Brigitte Wanger, Cyril Senften, Björn Manser, Oliver Wanger, Marco Camenzind, Sandro Wanger, Marco Hüppi. SV Wädenswil: Carina Patt, Ales Vrana.

Turnerinnen an der Gym Star 2017Am 15. Januar starteten die Kunstturnerinnen des Turnvereins Wädenswil in die Wettkampfsaison. Der Gruppenwettkampf in Niederlenz diente vor allem der Standortbestimmung, bevor die Saison im März richtig beginnt.

Im Einführungsprogramm durften Anouk Portmann, Madleina Schürmann und Florine Jungck zum ersten Mal in ihrer noch jungen Kunstturnkarriere zuoberst aufs Podest steigen. Die drei erst 6-jährigen Mädchen zeigten einen sehr konzentrierten Wettkampf, obwohl sie bereits um 5 Uhr aufstehen mussten. Anouk konnte vor allem am Boden brillieren, wo sie mit Abstand die höchste Note aller Turnerin erhielt und den Handstand über 2 Sekunden halten konnte. Madleina zeigte mit einer starken Barrenübung, wie viel Kraft sie hat. Florine Jungck steuerte mit ihrer schönen Bodenübung und einem soliden Sprung wichtige Punkte zur Teamleistung bei.  Mit einem grossen Vorsprung liessen sie 16 Mannschaften aus der ganzen Deutschschweiz hinter sich.
Am Mittag galt es dann für die P1-Turnerinnen Leana Hedinger und Elena Zeltner ernst. Leana überraschte gleich am ersten Gerät, dem Stufenbarren, indem sie den Rückschwung in den Handstand als eine von wenigen Turnerinnen zeigte. Angespornt von ihrer Teamkollegin legte Elena mit der vor kurzem gelernten „Fallkippe“ nach. Dank einer ausgeglichenen Leistung an den weiteren Geräten konnte das 2er Team, welches ohne Streichresultat gegen viele 3er Teams antreten musste, als drittplatzierte ebenfalls eine Medaille entgegen nehmen.

Den Abschluss an diesem erfolgreichen Tag machte Anna Rappazzo, welche im Programm 2 startete. Sie überwand ihre Ängste und turnte zum ersten Mal an einem Wettkampf den Flickflack auf dem 10 cm schmalen Balken. Von diesem Erfolgserlebnis beflügelt konnte sie auch am Boden ihre Trainingsfortschritte präsentieren und begann ihre Übung mit einem Rondat-Salto. Da sie als einzige Turnerin von Wädenswil in diesem Programm startete, wurde sie in eine Gruppe mit zwei Baslerinnen eingeteilt und platzierte sich im Mittelfeld.

Alle Turnerinnen haben in den letzten Monaten hart gearbeitet und sich diese Platzierungen mehr als verdient. Nun gilt es fleissig weiter zu üben, um im März weitere Erfolge feiern zu können.

Dominic Tamsel vom TV Wädenswil erhielt für jede seiner Übungen mindestens 13 Punkte.
Dominic Tamsel vom TV Wädenswil erhielt für jede seiner Übungen mindestens 13 Punkte.

(Foto: Marco Mosimann) Im Vorfeld des Swiss Cup Zürich traten am letzten Freitag die besten Schweizer Junioren in einem Länderkampf gegen Italien, Belgien und die Niederlande an. Das U16-Team mit Dominic Tamsel vom TV Wädenswil siegte mit 0,1 Punkten Vorsprung.

Die Schweizer starteten ausgezeichnet in den Wettkampf, der am Freitag in der Mehrzweckhalle Wallisellen stattfand, und setzten sich gleich zu Beginn an die Spitze des Klassements. Dominic Tamsel vom TV Wädenswil war insgesamt dreimal Startturner und lieferte jedes Mal eine ausgezeichnete Übung ab.

Am Pferdpauschen turnte er die schwierigste Übung und erzielte mit 13,65 Punkten unter allen Turnern die höchste Note. Tamsel erreichte bei all seinen Einsätzen Noten über 13 Punkte. Die ersten fünf Geräte gelangen den Schweizern hervorragend, einzig die Italiener konnten mithalten. Vor dem abschliessenden Reckturnen lag das Schweizer Team mit 2,45 Punkten vor Italien. Doch dann liess die Konzentration nach. Von den vier Schweizer Turnern mussten drei das Gerät verlas sen, einzig Dominic Tamsel kam fehlerfrei durch. Seine Übung mit dem Flugteil Gienger glückte so gut wie noch nie. Von ihrem komfortablen Vorsprung retteten die Schweizer 0,1 Punkte und siegten am Ende knapp vor den Italienern. Nun hofft Tamsel, dass er auch am nächsten U16-Länderkampf vom 26. November im britischen Lisburn antreten darf. Dort möchte er zeigen, dass er auch gegen die Turner von Grossbritannien, Frankreich und Deutschland an der Spitze mitturnen kann. (Quelle: ZSZ vom 15.11.2016)

Ladina Kropf ist Kantonalmeisterin im Geräteturnen.
Ladina Kropf ist Kantonalmeisterin im Geräteturnen.

Kürzlich fand der Kantonalfinal im Geräteturnen in Winterthur statt. Die besten Turnerinnen und Turner der vergangenen Saison in den Kategorien K5, K6, K7 und K-Damen werden zu diesem Wettkampf eingeladen. Von den Wädenswiler Geräteturnerinnen waren Melanie Klein in der Kategorie 6 und Ladina Kropf in der Kategorie 5 startberechtigt.

Melanie Klein turnte gute Übungen und kam fehlerfrei durch den Wettkampf. Mit den soliden Leistungen an allen Geräten erreichte sie den guten 14 Platz.