TTCW-Frauen setzen Siegesserie fort

Die Dominanz der Wädenswilerinnen in der zweithöchsten Spielklasse hält weiter an. Es waren schon die Punkte 23, 24, 25 und 26, welche die Equipe am Samstag gewann - von 28 möglichen. Die TTCW- Frauen feierten im siebten Ligaspiel ihren siebten Erfolg. Der Heimsieg gegen Kloten war nie in Gefahr, und am Ende stand gleich ein 10:0 auf dem Matchblatt. Dabei hatten die Flug- hafenstädterinnen mit Maya Volkmer die nominell stärkste der sechs Spielerinnen in ihren Reihen.

Doch die A18-klassierte Volkmer blieb in allen ihren drei Einzeln sieglos. TTCW-Spielertrainerin Sonja Wicki bezwang sie als Erste und holte dabei ein 0:2 in Sätzen auf. Wie sie das schaffte? «Das weiss ich auch nicht so genau», schmunzelte die 40-Jährige. «Ich spielte sicher nicht schlecht. Aber nach 0:2 gewinnen, da gehört auch ein wenig Glück dazu.» Zumal Wicki die letzten zwei Durchgänge jeweils mit 12:10 für sich entschied.

Ursina Stamm so gut wie nie

Der Sieg über die besser klas- sierte Gegnerin ist umso erstaunlicher, als die Wädenswiler Trainerin während der Woche gekränkelt hatte. «Ich habe darum extra so aufgestellt, dass ich zuerst auf Maya Volkmer treffe.» Danach doppelte Ursina Stamm nach und machte aus einem 0:2-Rückstand ebenfalls ein 3:2. «Nach den ersten bei- den Sätzen spielte ich irgend- wie viel besser und war weniger aufgeregt. Mehr kann ich nicht sagen: Es hat dann einfach alle gestimmt», meinte Stamm zufrieden.

Auch Trainerin Wicki fand, sie habe Ursina Stamm noch nie so gut spielen sehen. Als danach Svenja Holzinger mit taktisch cleverem Spiel ebenfalls die gegnerische Spitzenspielerin bezwang, war das 10:0 der Gast- geberinnen gesichert. Denn gegen die deutlich schwächer eingestuften Laura und Ros- witha Hohl bekundeten Wicki, Stamm und Holzinger keinerlei Probleme. (skl)

Wädenswil - Kloten 10:0 Ursina Stamm (A16) s. Laura Hohl (D5) 11:3, 11:3, 11:8. Svenja Holzinger (B15) s. Roswitha Hohl (C8) 11:7, 11:3, 11:8. Sonja Wicki (A17) s. Maya Volkmer (A18) 7:11, 7:11, 11:7, 12:10, 12:10. Holzinger s. Laura Hohl 11:5, 11:9, 11:5. Stamm s. Volkmer 5:11, 6:11, 11:6, 11:8, 11:6. Wicki s. Roswitha Hohl 11:7, 11:7, 11:3. Stamm/Holzinger s. Hohl/Hohl 11:4, 11:3, 11:2. Holzinger s. Volkmer 11:7, 5:11, 11:9, 11:9. Wicki s. Laura Hohl 11:5, 11:7, 5:11, 11:7. Stamm s. Roswitha Hohl 11:3, 11:6, 11:8.

Die Wädenswiler Männer gewinnen klar

Numa Ulrich realisierte in der NLB seine ersten Siege für den TTCW. Nach dem 9:1 in Kriens strebt Coach Gary Seitz mit dem Team ein neues Ziel an.

Numa Ulrich erspielt sich seine ersten Punkte in der NLB für den TTC Wädenswil. Foto: André SpringerNuma Ulrich erspielt sich seine ersten Punkte in der NLB für den TTC Wädenswil. Foto: André Springer

«Ich habe einfach gespielt, was ich in den letzten Trainings- lagern geübt habe.» Nämlich den Rückschlag auf den Service des Gegners mit der Vorhand kurzzuhalten. Prompt entschied Numa Ulrich in Kriens zwei seiner drei Einzel für sich. Es waren die ersten Siege des 14-Jährigen in der Nationalliga B. Wegen Knieproblemen hatte der Wädenswiler noch fast die ganze erste Saisonhälfte verpasst. «Jetzt geht es mir recht gut.»

In der meisterschaftsfreien Phase über Weihnachten und Neujahr war der Kaderspieler in Trainingslagern in Magglingen und Tenero. «Mein Ziel war es, mindestens ein Spiel zu gewinnen», erklärt der Teenager die Ausgangslage gegen Kriens. Da ihm dies gelang, eroberten sich die Wädenswiler gleich alle vier Punkte für die Tabelle. Trotz des klaren 9:1 sprach Ulrich hinterher jedoch von einem «spannenden Spiel».

Denn zu Beginn zwang der deutlich schwächer eingestufte Martin Furrer den Wädenswiler Spitzenspieler Norbert Tofalvi in einen Entscheidungssatz. Später ärgerte er auch Lukas Ott mit einem Satzgewinn. Dafür besiegte Ott ungefährdet Jan Trampus, die Nummer eins der Innerschweizer. Otts Leistung sei nicht hervorragend gewesen, urteilt Coach Gary Seitz. «Mit der Vorhand ist ihm fast nichts gelungen.»

Jetzt in die erste Hälfte

Doch Seitz sagt: «Schlecht spielen und dreimal gewinnen, das können nur die grossen Spieler.» Weil das Potenzial erkannt und die Abstiegsgefahr gebannt ist, hat der Coach deshalb ein neues Ziel bekanntgegeben. «Jetzt wollen wir unter die ersten Vier kommen.» Dank des Erfolges in Kriens und der klaren Niederlage von Neuhausen 2 in Luzern ist dem TTCW der Sprung auf Platz vier vorerst schon einmal gelungen. (skl)

Kriens - Wädenswil 1:9

Martin Furrer (B13) u. Norbert Tofalvi (A20) 8:11, 10:12, 11:9, 12:10, 9:11. Jan Trampus (A17) s. Numa Ulrich (B14) 11:6, 11:8, 6:11, 11:3. Edwin Steiner (B13) u. Lukas Ott (A17) 7:11, 4:11, 9:11. Trampus u. Tofalvi 9:11, 8:11, 9:11. Furrer u. Ott 6:11, 11:8, 8:11, 7:11. Steiner u. Ulrich 11:2, 2:11, 3:11, 9:11. Trampus/Furrer u. Tofalvi/Ott 7:11, 4:11, 7:11. Trampus u. Ott 10:12, 7:11, 9:11. Steiner u. Tofalvi 9:11, 9:11, 7:11. Furrer u. Ulrich 9:11, 11:7, 15:17, 9:11.

Quelle: ZSZ vom 14.01.2020

Wädenswils Männer-Team gewann gegen Pratteln auch das Rückspiel der NLB-Meisterschaft.

Zum Auftakt der NLB-Rückrunde hat sich das erste Männer-Team aus dem Tischtennisclub Wädenswil drei Punkte gegen Pratteln erkämpft. Das Ergebnis fiel mit 6:4 knapper aus als der Verlauf der Partie. Nach sechs Einzeln lagen die Wädenswiler 4:2 vorne und konnten mit einem Sieg im Doppel, in dem Lukas Ott und Norbert Tofalvi die hervorragende Bilanz von 7:1 aufweisen, bereits das Unentschieden sichern.

Spielt gegen Pratteln stark auf: Lukas Ott trägt mit zwei gewonnenen Einzel-Partien seinen Teil zum Erfolg der Wädenswiler bei. Foto: André SpringerSpielt gegen Pratteln stark auf: Lukas Ott trägt mit zwei gewonnenen Einzel-Partien seinen Teil zum Erfolg der Wädenswiler bei. Foto: André Springer

Danach ergatterte Routinier Tofalvi, von allen Spielern der zwei Teams am besten klassiert, für die Equipe vom Zürichsee den dritten Punkt. «Er war überragend», lobt Trainer Gary Seitz seinen Spitzenspieler. Insbesondere die Leistung gegen Thomas Vorherr, die Nummer eins der Nordwestschweizer, hatte es dem Coach angetan. «Norbert hat sich eindrücklich für seine Niederlage gegen Vorherr in der Vorrunde revanchiert.»

An das neue Spiel gewöhnen

Während Tofalvi alle seine drei Einzel gewann, trug Lukas Ott zwei gewonnene Duelle zum Erfolg bei. Es waren souveräne Siege. Gegen den viermal älteren Vorherr blieb der Junior aber ohne Chance. Er sei vielleicht schon über seinem Formhöhepunkt, vermutet Seitz. Vor einer Woche in der Qualifikation für das Ranglisten-Finalturnier gewann Ott acht seiner neun Einzel.

Numa Ulrich stand wegen Kniebeschwerden erst zum zweiten Mal an der Platte. «Er hat es ganz okay gemacht. Aber wir werden daran arbeiten müssen, dass er den Sprung vom Junioren- ins Erwachsenen-Tischtennis schafft», erklärt Seitz. Gegen Pratteln blieb der 14-Jährige ohne persönliches Erfolgserlebnis. «Da merkt man, dass er eigentlich erst jetzt in die Saison einsteigt und sich noch nicht wie Lukas an das etwas andere Tischtennis gewöhnt hat.»

Wädenswil - Pratteln 6:4 Numa Ulrich (B14) u. Thomas Vorherr (A18) 8:11, 11:9, 4:11, 3:11. Norbert Tofalvi (A20) s. Zsolt Bencze (A16) 11:8, 11:5, 11:1. Lukas Ott (A17) s. Reto Müller (B15) 11:4, 11:8, 11:4. Tofalvi s. Vorherr 11:2, 11:3, 11:5. Ulrich u. Müller 11:8, 7:11, 13:15, 9:11. Ott s. Bencze 11:5, 11:7, 11:6. Tofalvi/Ott s. Vorherr/Müller 5:11, 11:2, 12:10, 11:4. Tofalvi s. Müller 11:4, 11:7, 11:3. Ott u. Vorherr 5:11, 11:6, 4:11, 5:11. Ulrich u. Bencze 11:8, 7:11, 7:11, 8:11.

(Quelle: ZSZ vom 10.12.2019)

Mit drei Athleten nahm der Seeclub Wädenswil an der Kurzstreckenregatta in Sursee teil.

Der U-17-Doppelvierer mit Nick Bollier, Arjaan Fortuijn, Michael Sutz und David Weil (von links) siegte mit der schnellsten Zeit der Serien. Foto: PDDer U-17-Doppelvierer mit Nick Bollier, Arjaan Fortuijn, Michael Sutz und David Weil (von links) siegte mit der schnellsten Zeit der Serien. Foto: PD

Auf einer Streckenlänge von 450 Metern und 5 Startbahnen konnten am Sonntag spannende Ruderrennen im Triechter auf dem Sempacher See bestaunt werden. Gleich vier Siege konnte der Seeclub Wädenswil einfahren. Im Doppelzweier U-17 überzeugten Nick Bollier und Arjaan Fortuijn mit einer guten Länge Vorsprung. Zusammen mit Michael Sutz und David Weil vom Seeclub Richterswil konnten sie auch im Doppelvierer U-17 allen anderen davonfahren und siegten mit der schnellsten Zeit der vier Serien. Im Skiff U-17 siegte Nick mit einer Länge Vorsprung. Arjaan musste sich im Endspurt geschlagen geben und belegte in seiner Serie den zweiten Platz. Jan Moser startete im Skiff U-15. Auch er machte seine Sache gut und fuhr auf dem dritten Rang durchs Ziel.
(Quelle: ZSZ vom 25.09.2019)

 

Dienstag, 17. bis Freitag, 20. September 2019.
An die diesjährige Masters Europameisterschaft nach Riccione in Italien reiste die SLRG Wädenswil mit fünf Athleten. Dabei gewannen sie insgesamt 2 Gold-, 11 Silber- und 14 Bronzemedaillen!

Heinz Wanger und Michael Beck (Bild von Ashkan Hesabian)Heinz Wanger und Michael Beck (Bild von Ashkan Hesabian)

Am ersten Tag sicherte sich Heinz Wanger gleich die Silbermedaille im Hindernisschwimmen und zusammen mit Michael Beck, Ashkan Hesabian und Jörg Senften die Bronzemedaille in der Hindernisstaffel. Danach gab es gleich die erste Goldmedaille zu bejubeln mit Wanger und Senften im Line Throw. Beck und Hesabian sicherten sich die Silbermedaille in ihrer Kategorie. Im 100m Manikin Tow with Fins lief es Wanger nicht wie gewünscht, trotzdem gewann er die Silbermedaille, genauso wie Senften, der sich somit die erste Einzelmedaille sichern konnte. Eine weitere Bronzemedaille sicherten sich die Wädenswiler Herren in der Gurtretterstaffel.

Am zweiten Tag ein ähnliches Bild: Die Herren gewannen die Bronzemedaille in der Puppenstaffel, Wanger eine silberne und Senften eine bronzene Medaille. Am Nachmittag ging es erstmals an den Strand, wo sich Wanger und Beck einen weiteren zweiten Rang sichern konnten im Einzel. Brigitte Wanger lief es im Pool nicht wie gewünscht, doch im freien Gewässer konnte sie ihre Stärken im unruhigen Meer gekonnt ausspielen und gewann mit der bronzenen Auszeichnung im Board Race ihre erste Medaille. Alle drei Tage im Meer waren gekennzeichnet durch viel Sonne, jedoch auch durch viel Wind, was das Meer sehr unruhig gestaltete und eine grosse Herausforderung für die Athleten darstellte. So konnten aus Sicherheitsgründen leider nicht alle Disziplinen absolviert werden. So mussten die Herren am dritten Tag erneut im Sand antreten, wo sich Hesabian in der grossen Konkurrenz im Beach Flags eine starke Bronzemedaille sichern konnte. Gleich taten es im Heinz und Brigitte Wanger. Im 2 km Beach Run erkämpfte sich Beck eine erneute Bronzemedaille, Heinz Wanger sicherte sich im 1 km Beach Run ebenfalls eine bronzene und Brigitte Wanger die silberne Auszeichnung.

Am letzten Tag im Meer war Brigitte Wanger am Morgen im Oceanwoman für das Highlight des Teams verantwortlich: Sie kämpfte sich neben den Athleten durch Wind und Wellen und wurde Europameisterin! Im Board Race wurde Beck Zweiter und im Oceanman Dritter. Im Surf Race erkämpfte sich Heinz Wanger noch eine Bronzemedaille und im Team mit Senften und Hesabian im Surf Race Relay die Silbermedaille! In der abschliessen Board Race Relay konnte sich das Team mit Beck, Hesabian und Heinz Wanger eine letzte Bronzemedaille abholen.

Text von Patricia Lenz und Oliver Wanger