Mit drei Athleten nahm der Seeclub Wädenswil an der Kurzstreckenregatta in Sursee teil.

Der U-17-Doppelvierer mit Nick Bollier, Arjaan Fortuijn, Michael Sutz und David Weil (von links) siegte mit der schnellsten Zeit der Serien. Foto: PDDer U-17-Doppelvierer mit Nick Bollier, Arjaan Fortuijn, Michael Sutz und David Weil (von links) siegte mit der schnellsten Zeit der Serien. Foto: PD

Auf einer Streckenlänge von 450 Metern und 5 Startbahnen konnten am Sonntag spannende Ruderrennen im Triechter auf dem Sempacher See bestaunt werden. Gleich vier Siege konnte der Seeclub Wädenswil einfahren. Im Doppelzweier U-17 überzeugten Nick Bollier und Arjaan Fortuijn mit einer guten Länge Vorsprung. Zusammen mit Michael Sutz und David Weil vom Seeclub Richterswil konnten sie auch im Doppelvierer U-17 allen anderen davonfahren und siegten mit der schnellsten Zeit der vier Serien. Im Skiff U-17 siegte Nick mit einer Länge Vorsprung. Arjaan musste sich im Endspurt geschlagen geben und belegte in seiner Serie den zweiten Platz. Jan Moser startete im Skiff U-15. Auch er machte seine Sache gut und fuhr auf dem dritten Rang durchs Ziel.
(Quelle: ZSZ vom 25.09.2019)

 

Dienstag, 17. bis Freitag, 20. September 2019.
An die diesjährige Masters Europameisterschaft nach Riccione in Italien reiste die SLRG Wädenswil mit fünf Athleten. Dabei gewannen sie insgesamt 2 Gold-, 11 Silber- und 14 Bronzemedaillen!

Heinz Wanger und Michael Beck (Bild von Ashkan Hesabian)Heinz Wanger und Michael Beck (Bild von Ashkan Hesabian)

Am ersten Tag sicherte sich Heinz Wanger gleich die Silbermedaille im Hindernisschwimmen und zusammen mit Michael Beck, Ashkan Hesabian und Jörg Senften die Bronzemedaille in der Hindernisstaffel. Danach gab es gleich die erste Goldmedaille zu bejubeln mit Wanger und Senften im Line Throw. Beck und Hesabian sicherten sich die Silbermedaille in ihrer Kategorie. Im 100m Manikin Tow with Fins lief es Wanger nicht wie gewünscht, trotzdem gewann er die Silbermedaille, genauso wie Senften, der sich somit die erste Einzelmedaille sichern konnte. Eine weitere Bronzemedaille sicherten sich die Wädenswiler Herren in der Gurtretterstaffel.

Am zweiten Tag ein ähnliches Bild: Die Herren gewannen die Bronzemedaille in der Puppenstaffel, Wanger eine silberne und Senften eine bronzene Medaille. Am Nachmittag ging es erstmals an den Strand, wo sich Wanger und Beck einen weiteren zweiten Rang sichern konnten im Einzel. Brigitte Wanger lief es im Pool nicht wie gewünscht, doch im freien Gewässer konnte sie ihre Stärken im unruhigen Meer gekonnt ausspielen und gewann mit der bronzenen Auszeichnung im Board Race ihre erste Medaille. Alle drei Tage im Meer waren gekennzeichnet durch viel Sonne, jedoch auch durch viel Wind, was das Meer sehr unruhig gestaltete und eine grosse Herausforderung für die Athleten darstellte. So konnten aus Sicherheitsgründen leider nicht alle Disziplinen absolviert werden. So mussten die Herren am dritten Tag erneut im Sand antreten, wo sich Hesabian in der grossen Konkurrenz im Beach Flags eine starke Bronzemedaille sichern konnte. Gleich taten es im Heinz und Brigitte Wanger. Im 2 km Beach Run erkämpfte sich Beck eine erneute Bronzemedaille, Heinz Wanger sicherte sich im 1 km Beach Run ebenfalls eine bronzene und Brigitte Wanger die silberne Auszeichnung.

Am letzten Tag im Meer war Brigitte Wanger am Morgen im Oceanwoman für das Highlight des Teams verantwortlich: Sie kämpfte sich neben den Athleten durch Wind und Wellen und wurde Europameisterin! Im Board Race wurde Beck Zweiter und im Oceanman Dritter. Im Surf Race erkämpfte sich Heinz Wanger noch eine Bronzemedaille und im Team mit Senften und Hesabian im Surf Race Relay die Silbermedaille! In der abschliessen Board Race Relay konnte sich das Team mit Beck, Hesabian und Heinz Wanger eine letzte Bronzemedaille abholen.

Text von Patricia Lenz und Oliver Wanger

Dominic Tamsel und Tim Randegger turnten ihre erste Schweizer Meisterschaft bei der Elite.

Tim Randegger zeigt an der Schweizer Meisterschaft eine tolle Flugshow am Reck. Foto: PD / Martin FroehlichTim Randegger zeigt an der Schweizer Meisterschaft eine tolle Flugshow am Reck. Foto: PD / Martin Froehlich

Mit zwei dynamischen und fehlerfreien Reckübungen überzeugten die zwei Wädenswiler Kunstturner Dominic Tamsel und Tim Randegger bei der Elite-Schweizer-Meisterschaft im freiburgischen Romont. Beide Übungen waren gespickt mit je drei Flugelementen, wobei vor allem der Colman von Randegger zu den Höchstschwierigkeiten zählt.

Auch das Bodenturnen gelang beiden vorzüglich. Tamsel zeigte zum ersten Mal den Doppelsalto rückwärts, und Randegger verblüffte mit Doppeltwist und einem Salto mit dreieinhalbfacher Schraube. Kein anderer Turner versuchte sich an diesem äusserst schwierigen Schraubensalto.

Vieles gemeinsam

Tamsel und Randegger hatten einmal mehr vieles gemeinsam. So mussten sie in ihren Barrenübungen je einmal improvisieren. Und am Schlussgerät Pferdpauschen fehlte sowohl Tamsel als auch Randegger die Energie, um den Abgang über den Handstand fehlerfrei zu turnen, sodass es je einen Abzug von einem Punkt gab.

Tamsel schnappte sich mit Rang zehn und 76.749 Punkten den letzten Top-Ten-Platz, Randegger beendete seine erste Elite-SM auf Platz zwölf mit 75.181 Punkten.

Schnupperkurs Kunstturnen

Im Vergleich zum letzten Jahr, als sie zusammen die Junioren-Europameisterschaften in Glasgow bestritten, haben beide Wädenswiler Spitzenturner den Schwierigkeitsgrad in ihren sechs Übungen steigern können. Um in Zukunft näher an Schweizer Meister Oliver Hegi ranzukommen, braucht es nochmals eine Erhöhung der D-Note (Difficulty) sowie die Routine und die mentale Stärke, einen Sechskampf fehlerfrei durchzuturnen.

Nach den Herbstferien organisiert der Turnverein Wädenswil einen kostenlosen Schnupperkurs. Interessierte Knaben mit den Jahrgängen 2012 und 2013 sind dazu eingeladen.

Nähere Informationen unter www.kunstturnen-waedenswil.ch.

(Qelle: ZSZ vom 19.09.2019)

Am diesjährigen Final der Schweizer Gruppenmeisterschaft im Albisgüetli waren wiederum die Wädenswiler Schützen vertreten, dies durch Martin Hug, Diane und Peter Hürlimann, Michael Suter sowie Sandra Berchem. Die erfolgreichen Schützen konnten sich gegen rund 1400 weitere Teams für den Finaltag qualifizieren.

Gruppenbild im Albisgüetli: Daniela Morf (ZHSV), Sandra Berchem, Diane Hürlimann und Heinz Meili (ZHSV) (vordere Reihe von links) mit Coach Isidor Stirnimann, Michael Suter, Peter Hürlimann, Ersatzschütze Hans Ruedi Leinsmer und Martin Hug (hintere Reihe). Foto: PDGruppenbild im Albisgüetli: Daniela Morf (ZHSV), Sandra Berchem, Diane Hürlimann und Heinz Meili (ZHSV) (vordere Reihe von links) mit Coach Isidor Stirnimann, Michael Suter, Peter Hürlimann, Ersatzschütze Hans Ruedi Leinsmer und Martin Hug (hintere Reihe). Foto: PD

Bereits am frühen Morgen war Nervosität, ja sogar etwas Übelkeit verbreitet. Punkt 8 Uhr hiess es «Feuer frei». Nachdem alle fünf Schützen das 15-schüssige Programm absolviert hatten, stand fest, dass die Wädenswiler den Einzug in die zweite Runde geschafft hatten. Mit einem Gruppenresultat von 700 Punkten (Maximum 750) reichte es für den 4. Rang.

Kurz nach 10.15 Uhr wurde die Halbfinal-Runde geschossen. Gleiche Voraussetzungen, gleiche Gefühle, gleiches Programm. Wiederum Nervosität und Übelkeit. Doch das Schlussresultat erfreute nicht nur die Schützen, sondern auch die gesamte Fangemeinschaft der Wädenswiler. Mit 703 Punkten durften sich alle auf einen Finalgang mit Wädenswiler Beteiligung freuen.

«Feuer frei» um 11.30 Uhr

Punkt 11.25 Uhr richteten sich Martin Hug, Sandra Berchem, Diane und Peter Hürlimann sowie Michael Suter auf den ihnen zugeteilten Lägern ein. «Feuer frei» hiess es um 11.30 Uhr. Die Anspannung war gross. Die Fangemeinde um Hans Ruedi Leinsmer, Heinz Sonderegger, Rita Hug, Irène Suter, Vreni Bücheli, Bernhard Henggeler, Ernst Spiess sowie beim Hof-Fotografen Ivano Coduri und Coach Isidor Stirnimann fieberte eifrig mit.

Erleichtert und auch froh sassen alle Final-Schützen aus Wädenswil rund 10 Minuten später auf ihren Lägern und warteten. Dann sickerte die Nachricht durch: 3. Platz und somit Bronze mit 704 Punkten. Die einzelnen Resultate: Martin Hug 143 Punkte, Peter Hürlimann 142, Michael Suter und Sandra Berchem je 141 und Diane Hürlimann 137 Punkte. Entspannt und überglücklich über den Medaillenrang gingen die erfolgreichen Schützen zum gemütlichen Teil über, nicht ohne vorher den Siegern aus Rothenbrunnen und den Zweitplatzierten aus Höri zu gratulieren. Die fünf Schützen arbeiten nun auf die Goldmedaille hin - vielleicht klappt es schon nächstes Jahr?

(Quelle: ZSZ, 11.09.2019)