An den Zürcher Nachwuchswettkämpfen holten die Kunstturner aus Wädenswil mehrere Auszeichnungen auf allen Stufen.

Janik Fässler (links) und Quinn Müller holten sich an den Nachwuchswettkämpfen Gold und Silber. Foto: PDJanik Fässler (links) und Quinn Müller holten sich an den Nachwuchswettkämpfen Gold und Silber.Foto: PD

Bei ihrem ersten P3-Wettkampf zeigten die zwölfjährigen Janik Fässler und Quinn Müller, dass sie die neuen Wettkampfübungen hervorragend im Griff haben. Fässler sprang einen hohen Überschlag-Salto vorwärts gebückt und einen gestreckten Tsukahara. Müller zeigte sich wie letztes Jahr als äusserst eleganter Pauschenpferdturner. An diesem Gerät schaffte er auch die Zusatzübung Magyar-Wandern. Somit waren Gold und Silber fest in ihren Händen. Fässler gewann mit 80,575 Punkten vor Müller mit 76,525.

Bei den Anfängern konnte Nicolas Bachmann dank seiner guten Beweglichkeit sehr elegante Übungen turnen. Leider wurde seine gute Reckübung zu wenig honoriert, sodass er das Podest mit Rang 6 knapp verpasste. Marlo Benkert bewies mit Rang 11 und dem drittbesten Sprung sein Können. Das EP-Team erreichte das drittbeste Mannschaftstotal. Der neunjährige Alassane Böhm schaffte es gar auf Platz 10 im Programm 14. Einen gelungenen Wettkampf lieferten auch Jovin Kropf und Benjamin Karolinskiy mit Rang 16 und 17 von total 61 Turnern.

Höchste Sprungnote

Parallel zu den Nachwuchswettkämpfen fand im st.-gallischen Widnau der Rheintalcup mit internationaler Beteiligung statt. Carlo Riesco, der letztjährige P3-Sieger der Zürcher Kunstturnertage, startete neu im Programm P4. Noch gelangen ihm nicht alle neuen Elemente wunschgemäss, dennoch schaffte Riesco die Bronzemedaille. Mit seiner Sprungkraft gelang ihm mit dem Kasamatsu gestreckt die höchste Sprungnote. Tim Randegger, neu im erweiterten Nationalkader, startete im Programm P6 bei der Elite. Er zeigte eine neue erschwerte Bodenübung. Sowohl am Boden als auch am Reck erhielt er die zweithöchste Wertung. (Quelle: ZSZ 24.04.2019)

Die Staffel-Schweizermeisterschaften Pool 2019 fanden am Wochenende vom 6. und 7. April statt – zum ersten Mal in der neuen Sportarena des Campus Sursee. Für die SLRG Wädenswil war es bisher die Erfolgreichste.

Die Damenmannschaft mit Martina Camenzind, Melina Köchli, Patricia Lenz, Daniela Marty und Flavia Senften konnte sich im Vorfeld gute Chancen auf eine Podestplatzierung ausrechnen. In der ersten Disziplin, dem Hindernisschwimmen, lagen sie noch etwas zurück, doch in den weiteren drei Disziplinen schwammen sie klare neue Bestzeiten. Sie erreichten jedes Mal einen Podestrang, womit es ihnen auf den hervorragenden zweiten Schlussrang reichte. So weit vorne waren die Damen der SLRG Wädenswil noch nie platziert!

Die erste Herrenmannschaft mit Björn Manser, Cyril Senften, Oliver Wanger und Sandro Wanger setzte sich als Ziel, den zweiten Schlussrang des Vorjahres zu verteidigen, was ihnen gut gelang, obwohl sie nicht in Bestform antraten. Im Line Throw, welches nicht zur Gesamtwertung zählte, spielten Cyril Senften und Oliver Wanger ihre gesamte Klasse aus und wurden souverän Schweizer Meister.

Unsere Master mit der Goldmedaille Marco Camenzind, Jörg Senften, Marco Hüppin, Heinz Wanger und Ashkan Hesabian.Die Masters mit der Goldmedaille Marco Camenzind, Jörg Senften, Marco Hüppin, Heinz Wanger und Ashkan Hesabian.

In der Masterkategorie ab 30 Jahren, welche dieses Jahr neu dazugekommen ist, konnte die SLRG Wädenswil auf Marco Camenzind, Ashkan Hesabian, Marco Hüppin, Jörg Senften und Heinz Wanger zählen. In jeder Disziplin konnten sie vorne mitmischen und konnten schlussendlich völlig überraschend den Schweizer Meistertitel in ihrer Kategorie feiern.

Zwei weitere gemischte Teams standen für die SLRG Wädenswil in der Kategorie der Herren im Einsatz: Laura Buchmann, Tobias Mächler, Andrin Senften und Sonja Weichart konnten ebenfalls viele neue persönliche Bestzeiten schwimmen und klassierten sich schlussendlich auf dem guten 27. Schlussrang. Das zweite Team stellte Nadja Schuler zusammen mit den SM-Neulingen Gholam Jafari, Yalda Rezai und Virginia Zysset. Sie überraschten mit einigen guten Zeiten und kamen ohne Strafpunkte durch, was Ihnen schlussendlich zur 46. Schlussplatzierung reichte. (Bericht: Martina Camenzind)

Der diesjährige Städtewettkampf vom 17. März in Bern, bestritt die SLRG Wädenswil mit vier Herren und fünf Damen.

Flavia Senften beim Line Throw.Flavia Senften beim Line Throw.

Die Reise ging mit dem Sportbus am Sonntagmorgen in der Früh los. Danach musste die Parkuhr mit allem verfügbaren Münz gefüllt werden, bevor mit dem Einschwimmen gestartet werden konnte.

In der ersten Disziplin, dem 200m Hindernisschwimmen konnten die Damen mehrere persönliche Bestzeiten schwimmen. Björn Manser, welcher noch von der Trainingswoche in Tenero etwas geschwächt antrat, schaffte es bei den Herren mit einer guten Zeit auf den zweiten Rang. Ashkan Hesabian gewann diese Disziplin in der Kategorie der Masters. Während die Damen in der Hindernisstaffel leider eine Disqualifikation hinnehmen mussten, gelang den Herren mit dem zweiten Rang ebenfalls der Sprung aufs Podest. Das Line Throw, mittlerweile eine Spezialdisziplin der SLRG Wädenswil, konnte Flavia Senften gemeinsam mit Daniela Marty in einer famosen Zeit gewinnen. Oliver Wanger und Björn Manser machten es den Damen nach und gewannen in einer Zeit unter zehn Sekunden das Line Throw genauso souverän. Im 100m Manikin Tow with Fins standen Oliver Wanger sowie Patricia Lenz mit einem dritten Rang auf dem Treppchen, obwohl Patricia Lenz nicht das ideale Rennen erwischte und bei der Wende viel Zeit verlor.

Danach stand für die schnellen Sprinter die Disziplin 50m Manikin Carry an. Cyril Senften, geschwächt durch seine Knieverletzung und vieler verpasster Trainings durch das Militär, gestärkt jedoch durch den massenhaften Konsum an Milchbrötchen, gewann diese Disziplin völlig unerwartet in einer starken Zeit. Melina Köchli erreichte den vierten Rang bei den Juniorinnen und Flavia Senften den fünften Rang bei den Damen. Mit einem vierten Rang für Flavia Senften und fünften von Patricia Lenz im 100m Manikin Carry with Fins verpassten beide das Podest nur haarscharf. Björn Manser konnte sich dann in der 100m Rescue Medley wieder in Szene setzen und schaffte es auf den zweiten Platz. Daniela Marty schwamm in einer tollen neuen Bestzeit auf den vierten Rang.

In der Gesamtwertung der Herren belegte Björn Manser den starken dritten Rang, die Damen belegten mit einer starken Teamleistung die Ränge fünf, sechs, acht und elf. In der Teamwertung belegten die Herren den ersten Platz gemeinsam mit der SLRG Innerschwyz, die Damen verpassten das Podest trotz der Disqualifikation in der Hindernisstaffel nur ganz knapp und fanden sich auf dem vierten Schlussrang wieder. Bei den Masters konnte sich Ashkan Hesabian den dritten Schlussrang in der Einzelwertung sichern. Zufrieden reisten die Wettkämpfer nach Hause und gönnten sich noch einige Burger im Cindys. (Bericht: Martina Camenzind)

Die Kunstturnerinnen des TV Wädenswil sind erfolgreich in die neue Saison gestartet.

Die Kunstturnerinnen des Turnvereins Wädenswil freuen sich über einen gelungenen Saisonstart. Foto: PDDie Kunstturnerinnen des Turnvereins Wädenswil freuen sich über einen gelungenen Saisonstart. Foto: PD

Während die jüngsten Mädchen am Testwettkampf im Februar Erfahrungen sammeln konnten, stellte der Alpencup in Altdorf den ersten Wettkampf der Saison für alle anderen Turnerinnen dar. Im Einführungsprogramm turnten Ella Staub, Elisa Calani, Raphaela Hensler und Valerie Pavlikova. Ella wurde Zweite. Florine Jungck klassierte sich als 9. im Programm 1.

Im Programm 2 startete Elena Zeltner und erreichte trotz Sturz am Balken den 8. Platz. Anais Nivollet turnte ihren ersten Wettkampf im Programm 3 und erreichte prompt den dritten Platz. Seraphina Oermann und Laurence Cavegn massen sich im Open mit der Konkurrenz. Sie zeigten die schwierigsten Übungen im Teilnehmerfeld, dies zahlte sich nicht aus. Beide verpassten wegen Fehlern das Podest und reihten sich auf den Rängen 4 und 5 ein.

Podestplätze am Rhyfallcup

Zwei Wochen später nahmen drei Turnerinnen in Neuhausen am Rhyfallcup teil. Den Anfang machte Leana Hedinger im Programm 2. Obwohl sie sich nicht ganz fit fühlte, zeigte sie einige schöne Elemente. Die Kraft reichte nicht bis ganz zum Schluss, so stürzte sie drei Mal. Das Highlight des Wettkampfes zeigte Leana am Sprung, wo sie die drittbeste Note erhielt. Laurence Cavegn machte es sich zum Ziel, fehlerfrei zu turnen, hatte sie doch seit dem letzten Wettkampf an einer perfekten Ausführung gearbeitet. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch bereits am ersten Gerät, sie musste zwei Stürze in Kauf nehmen. Davon liess sie sich jedoch nicht beeindrucken und präsentierte am Boden eine gelungene Übung.

Überraschend reichte es für Laurence trotz der Stürze als Dritte auf das Podest. Janine Hitz krönte das Wettkampfwochenende mit gelungenen Übungen in der höchsten Programmklasse 6. Am Sprung zeigte sie zum ersten Mal den Tsukahara, ein Rondat mit Salto gebückt, welcher ihr hervorragend gelang und die beste Note einbrachte. Auch an den restlichen Geräten konnte sie überzeugen. Sie durfte sich über die Silbermedaille freuen. (Quelle: ZSZ 10.April 2019)