2018 fanden in Australien die Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen statt. In Adelaide startete der Wettkampf mit den Mastern, bevor die Wettkämpfe der Nationalmannschaften und die der Interclubs folgten.

Heinz WangerHeinz Wanger: Weltmeister mit neuer persönlicher Bestzeit

Für die SLRG-Rettungsschwimmer Wädenswil waren mit Bri­gitte Wanger und Heinz Wanger zwei gestandene Athleten am Start, welche in der letzten Dekade schon viel für Furore gesorgt und einige Medaillen an internationalen Grossanlässen eingeheimst hatten. Erst standen für die zwei Masterathleten die Poolwettkämpfe auf dem Programm, wobei sie am ersten Tag in 100 Meter Hindernisschwimmen mit Rang sieben für Heinz Wanger und Rang vierzehn für Brigitte Wanger nicht wie gewohnt reüssieren konnten.

Am zweiten Tag kam dann aber die grosse Überraschung: Heinz Wanger holte sich den Weltmeistertitel in 100 Meter Manikin Tow with Fins mit für ihn neuer persönlicher Rekordzeit. Bei dieser Disziplin wird nach 50 Metern Schwimmen mit Flossen eine Puppe mit dem Gurtretter gesichert, welche danach 50 Meter zurückgezogen werden muss. Am dritten Tag überraschte Heinz Wanger die grosse internationale Konkurrenz gleich ein weiteres Mal und sicherte sich die bronzene Auszeichnung in 100 Meter Manikin Carry with Fins.

Nach dem Pool ans Meer
Nach den äusserst erfolgreichen Poolwettkämpfen ging es für die beiden Master ans Meer, wo sie es mit noch mehr starker Konkurrenz, vornehmlich aus Aus­tralien, zu tun bekamen. Für Heinz Wanger stach dabei noch der achte Rang im Surf Race hervor, Brigitte Wanger konnte sich jeweils in Board Race und Surf Ski Race durch gute Leistungen für das Finale qualifizieren. In ihrer Paradedisziplin, den 2 Kilometern Beach Run kam Brigitte Wanger als Sechste ins Ziel. Heinz Wanger hatte aufgrund der höheren Alterskategorie nur noch einen Kilometer zu rennen und wurde dabei Achter.
Die alle zwei Jahre statt­findenden Weltmeisterschaften waren damit schon zu Ende für die beiden Masterathleten, und wir dürfen gespannt sein, ob sie an den Europameisterschaften auch mit so guten Resultaten glänzen können.
SLRG Wädenswil

Die Interessengemeinschaft Wädenswiler Sportvereine (IWS) und die Stadt Wädenswil haben zusammen eine Stelle «Verantwortliche Sport» geschaffen. Diese soll den IWS-Vorstand von administrativer Arbeit entlasten und eine ­Ansprechperson sein für Trainer und Betreuer der verschiedenen Vereine sowie für andere Sportler. Besetzt wurde die 20-Prozent-Stelle durch die Wädens­wilerin Andrea Schürmann. Die verheiratete Mutter dreier Kinder ist seit elf Jahren Vorstandsmitglied des lokalen Turnvereins und hat diverse Ausbildungen im Sport- und Wellnessbereich absolviert.

Die Hauptaufgabe der Sportverantwortlichen besteht darin, die Nutzung der Sporthallen und -anlagen durch die Wädenswiler Sportvereine zu koordinieren und zu optimieren. Auch ist Andrea Schürmann in diversen Arbeitsgruppen tätig und an Sportförderungsmassnahmen der Stadt beteiligt.

Dominic Tamsel gewinnt Bronze an den Junioren-Europameisterschaften im Barrenfinal. Tim Randegger holt sich mit Rang 6 ein Mehrkampfdiplom.

Dominic Tamsel (links) und Tim Randegger überzeugten an den Europameisterschaften in Glasgow.
Dominic Tamsel (links) und Tim Randegger überzeugten an den Europameisterschaften in Glasgow. Foto: PD

Die Europameisterschaften der Junioren waren integriert in die erstmals stattfindenden European Championships in Glasgow. Im Gerätefinal gelang Tamsel die perfekte Barrenübung mit Felge Handstand, Riesenfelge, Tippelt, Healy und Diamidov. Einzig beim Doppelsaltoausgang musste er mit einem Schritt nach vorne korrigieren. Mit 13.533 erreichte er einen Zehntel mehr als in der Qualifikation und die gleiche Punktzahl wie der Zweitplatzierte Karim Rida aus Deutschland. Wegen der tieferen Execution-Note als Rida bedeutete dies Bronze für den Schweizer Junior. Tamsel qualifizierte sich auch für das Finale am Reck. Ein leichtes Anziehen der Arme nach dem ersten Flugelement verhinderte eine zweite Medaille. Die Note 12.80 reichte immerhin zu Platz 6 und einem EM-Diplom.

Dominic Tamsel dominiert an den Schweizer Meisterschaften der Junioren im Kunstturnen und gewinnt den Mehrkampf. Zudem sichert er sich dreimal Gold und zweimal Bronze an den Gerätefinals.

Der Wädenswiler Dominic Tamsel erreichte in Brugg AG mit 78,216 Punkten eine neue persönliche Bestmarke und sicherte sich etwas überraschend den Sieg vor dem nominell stärkeren Andrin Frey aus Bern. Rang drei ging an den Zürcher Tim Rand­egger.

Dominic Tamsel (rechts) und sein Trainer Martin Weibel sind stolz auf die  Leistungen an der Schweizer Meisterschaft der Junioren. Foto: PDDominic Tamsel (rechts) und sein Trainer Martin Weibel sind stolz auf die Leistungen an der Schweizer Meisterschaft der Junioren. Foto: PD

Im Mehrkampf zeigte Tamsel schlicht die solidere Leistung und überzeugte dabei vor allem an den Stützgeräten mit Höchstnoten. Vom vierten Durchgang weg lag er in Führung und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Beim abschliessenden Reckdurchgang machte Tamsel mit drei Flugteilen und einem Abgang in den sicheren Stand schliesslich alles klar. «Ich bin sehr zufrieden und glücklich, dass alles so gut aufgegangen ist», meint der neue Schweizer Meister nach dem Wettkampf.