Wädenswiler Junioren sind die Besten

Mit einer eindrücklichen Leistung setzten die U18-Junioren des Tischtennis-Clubs Wädenswil zum Abschluss der besonderen Saison 2020/21 ihren Stempel auf. An der Finalrunde in Meggen blieben Numa Ulrich, Manrico Riesco, Lukas Ott und Leandro Marcarini als einzige Mannschaft unbesiegt und entthronten im Endspiel die Titelverteidiger aus Neuhausen verdientermassen mit 6:4. Sonja Wicki konnte sich bei ihrem letzten Einsatz als Haupttrainerin der Linksufrigen über einen weiteren Erfolg ihrer Schützlinge freuen: Das U13-Team mit Levi und Ilvi Ulrich, Hilda Aldurén und Nino Schlatter schaffte ebenfalls den Finaleinzug, musste aber dort den Gastgebern von Rapid Luzern den Vortritt lassen. Sie unterlagen mit 3:6. Die eingesetzten Wädenswiler Lizenzierten gefielen nicht nur durch mutige und attraktive Spielzüge, sondern auch durch ihren uftritt insgesamt, womit sie einmal mehr die Farben des Vereins in ein positives Licht stellten.

TTC Wädenswil

Bildlegende: U18: 1. Rang mit Manrico Riesco Lukas Ott Leandro Marcarini Numa Ulrich (hinten, v.l.n.r.)  -  U13: 2. Rang mit Levi Ulrich Hilda Aldurén Ilvi Ulrich (vorne, v.l.n.r.) Auf dem Bild fehlt Nino Schlatter.

 

 

    

3 Turnerinnen des Turnvereins Wädenswil haben am Wochenende vom 12. und 13. Juni an den Junioren-Schweizermeisterschaften im Damenkunstturnen in Obersiggenthal teilgenommen. Alia Bolliger gewinnt im Programm 2 (P2) die Goldmedallie. Im Programm 3 (P3) turnt Anouk Portmann auf den zweiten Platz und Madleina Schürmann erzielt den ebenfalls guten 13. Platz.

Die Turnerinnen im P3 standen am Samstag im Einsatz. Nachdem Anouk bereits an sämtlichen Qualifikationswettkämpfen dieser Saison auf dem Podest stand, startete sie klar als Favoritin in die Junioren-Schweizermeisterschaft. Dennoch liefen die letzten Wettkampfvorbereitungen nicht optimal und Anouk zweifelte vorerst an ihren Kraftreserven für einen kompletten Mehrkampf. Der Sprung als Startgerät kam ihr aber entgegen. Am Sprung müssen alle Mädchen zwei Sprünge zeigen wovon der erste ein Überschlag ist und der zweite frei gewählt werden kann. Anouk gelang der Überschlag einwandfrei. Als zweiten Sprung entschied sie sich für den schwierigen Tsukahara, ein Rondat mit 1.5fach Salto rückwärts, welchen nur wenige Turnerinnen im P3 beherrschen. Auch diesen führte sie perfekt aus. Nach diesem erfolgreichen Start lief es Anouk am Barren nicht wunschgemäss und sie musste sogar einen Sturz einstecken. Den Abzug dafür konnte sie aber dank einer sehr sauberen Ausführung der restlichen Elemente teilweise kompensieren. Nach diesem Patzer zeigte Anouk mentale Stärke und konnte am folgenden Gerät, dem Schwebebalken, ihre gewohnte Leistung abrufen und wertvolle Punkte aufholen. Am Boden, dem letzten Gerät des Wettkampfes, gelang ihr eine weitere solide Leistung. Die mit viel Eleganz vorgetragene Übung wurde ebenfalls mit einen hohen Note belohnt. Das Schlussresultat von 51.825 Punkten reichte für den zweiten Platz, wobei sie die Goldmedaille nur knapp verpasste. Mit zwei Teamkolleginnen aus dem Kanton Zürich konnte sich Anouk aber zusätzlich die Goldmedaille im Mannschaftswettkampf sichern. Anouk selbst kommentierte ihr Leistung nach dem Wettkampf so: „Im ersten Moment war ich nach der super Qualifikation etwas enttäuscht über den 2. Rang, doch mittlerweile bin ich zufrieden und glücklich über meine ersten beiden Schweizermeistermedaillen.“

Madleina startete als eine der jüngsten Turnerinnen zwar als Aussenseiterin aber dennoch mit grossen Chancen in den Wettkampf. Die Trainings liefen während der ganzen Saison sehr gut und sie beherrscht selbst die schwierigen Elemente einwandfrei. Sie hatte jedoch an den Qualifikationswettkämpfen wiederkehrend mit Nervosität zu kämpfen, welche sie nicht immer ihre volle Leistung abrufen liess. Auch sie starte am Samstag am Sprung. Der Überschlag wie auch der von ihr gewählte Rondat als zweiten Sprung, gelangen Madleina sehr gut und nach diesem ersten Gerät war noch alles offen. Am Barren, Madleinas Lieblingsgerät, setze erneut die Nervosität ein und sie konnte die Übung nicht ganz so sauber präsentieren wie in den Trainings. Das kostete sie wertvolle Punkte. Am Balken entschied sie sich die schwierige Kombination Flick-Flick zu zeigen. Nur wenige Turnerinnen im P3 beherrschen dieses Element, daher wird es auch mit kostbaren Bonuspunkten belohnt. Sie startete souverän und turnte sehr schön und konzentriert. Und trotz eines Sturzes, erzielte sie eine der höheren Noten an diesem Gerät an dieser Meisterschaft. Auch das Schlussgerät Boden meisterte Madleina mit Bravour. Sie turne mit sehr viel Eleganz und Ausdruck eine saubere Übung. Im Vergleich zu den Qualifikationswettkämpfen konnte sie sich gleich um mehrere Plätze verbessern und beendete die Junioren-Schweizermeistenschaften auf dem guten 13. Platz. Nach dem Wettkampf meinte Madleina: „Im ersten Moment war ich sauer über mich selbst, da ich den Barren sonst sehr gut beherrsche und ausgerechnet an meinem Lieblingsgerät scheiterte. Trotz allem bin ich aber sehr stolz auf meine Leistung“.

Am Sonntagvormittag galt es dann für Alia im P2 ernst. Sie freute sich schon die ganze Woche auf den Wettkampf und trainierte sehr fokussiert, damit es ihr gelingen möge, ihre starke Qualifikationsleistung (Rang 2) an den Schweizermeisterschaften zu bestätigen. Kurz vor Start kam dann aber trotzdem noch etwas Nervosität auf. Auch sie startete am Sprung, was ihr entgegenkam und einen guten Start in den Wettkampf ermöglichte. Am zweiten Gerät, dem Barren, gelang ihr ihre Übung perfekt. Sie erreichte die Tageshöchstnote und legte damit das Fundament für den Sieg. Weiter ging es am Balken wo nochmals kurz Nervosität aufkam. Dies zeigte sich in der etwas zittrig ausgeführten Übung. Aber sie konnte alle Elemente austurnen und einen Sturz verhindern. Am Boden lief Alia dann nochmals zur Höchstform auf. Sie turnte mit viel Ausdruck, sauberen Ständen und schönen Akroelementen. Der Sieg war ihr damit sicher. Die ersten Turnerinnen gratulierten ihr bereits nach Beendigung der Bodenübung zum Schweizermeistertitel. Aber so richtig realisierte Alia ihren Sieg erst, als sie bei der Siegerehrung auf das Podest gerufen wurde. Und dort musste sie dann auf dem obersten Treppchen sogar mit den Tränen kämpfen. Im Anschluss durfte sie gleich noch eine weitere Goldmedaille in Empfang nehmen. Denn zusammen mit zwei Teamkolleginnen aus dem Kanton Zürich gewann sie auch den Mannschaftswettkampf. Stolz sagte sie nach der Siegerehrung: „Jetzt gibt es in unserer Familie zwei Schweizermeister, denn mein Grossvater gewann in den 70 Jahren mit dem HC La Chaux-de-Fonds eine Eishockey Schweizermeisterschaft. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich dieses grosse Ziel nun auch erreicht habe“.

 

 

                        Quinn Müller  Janic Fässler  Carlo Rieso   

 

Gold im Mehrkampf Programm P5 Janic Fässler

Gold im Gerätefinal Boden Programm P5 Carlo Riesco

Janic Fässler ist Schweizermeister im Mehrkampf Programm P5 und konnte sich mit soliden Leistungen an allen Geräten den Titel sichern. Er setzte sich gegen auch bereits im zweiten Jahr turnende Athleten in der Programmstufe P5 durch, nun sind wir gespannt auf die zweite Wettkampfsaison im P5. Die anderen Wädenswiler Carlo Rieso der bereits im zweiten Jahr die Programmstufe P5 turnte, konnte leider nicht an die sehr guten Leistungen aus dem Zürcher Kunstturnertag in Bonstetten anknüpfen und musste sich leider mit dem 10. Schlussrang begnügen. Leider hatte es zu viele Patzer am Pferdpauschen, was ihm einen möglichen Podestplatz kostete. Mit unseren dritten Turner Quinn Müller durften wir gespannt sein, was er an den diesjährigen Schweizermeisterschaften an den Geräten zeigen konnte. Mit einer starken und soliden Bodenübung startete er ausgezeichnet in den Wettkampf. Leider sind dann einige Geräte nicht nach Wunsch gelungen, vor allem ärgerte er sich auf die nicht geglückte Pferdübung, was eigentlich ein Lieblingsgerät von ihm ist. Auch am Barren hatte er extra auf die SM die Schwierigkeit noch etwas erhöht. Leider hatte es auch hier nicht nach Wunsch geklappt. Aber mit einem 7. Schlussrang erreichte er ein super Ergebnis das er als dritt bester Turner des Jahrgang 2007 diesen Rang mit Diplom erreichte. Alle anderen vor ihm sind alles 2006 ausser Omar Ateyeh 3. Rang und Janic Fässler 1. Rang sind auch 2007.

Im Programm P2 startete Alassane Böhm und erreichte den ausgezeichneten 4. Platz im Mehrkampf. In der Mannschaftswertung durften sie sich den Schweizermeistertitel im Mehrkampf Programm P2 sichern. Bravo tolle Leitung.

 

Weiter haben sich alle in die Gerätefinals qualifiziert. Diese Finals wurden am Sonntag, 6.6.2021 nach den Mehrkampfprogramm P3 und P4 zusammen mit der Gerätefinals P6 und P5 durchgeführt. Auch hier dürfen wir sehr stolz sein auf unsere Wädi Jungs.

Gerätefinal:

Boden:

  1. Rang Carlo Riesco
  2. Rang Janic Fässler

Ring:

  1. Rang Janic Fässler

Reck:

  1. Rang Janic Fässler

Boden:

     6. Rang Quinn Müller Diplom

Sprung:

     5. Rang Quinn Müller Diplom

 

Link Ranglisten: https://smj.turnwerk.ch/index.php/ranglisten/

 

TV Wädenswil

 

 

 

 

 

Gold und Bronze für Riesco und Fässler

Kunstturnen Mit Carlo Riesco auf Platz 1 und Janic Fässler auf Platz 3 dominierten die Wädenswiler Kunstturner das Programm P5 an den 103. Zürcher Kunstturnertagen.

Nachdem Carlo Riesco bereits eine Woche zuvor Gold an den Kunstturnertagen Bern-Freiburg gewonnen hatte, konnte er auch in Bonstetten mit 81,30 und fast drei Punkten Vorsprung überzeugen. Riesco startete seinen Wettkampf am Boden mit der P5-Bestnote von hohen 14,55 Punkten. Auch am Barren war er an diesem Tag mit 13,75 unschlagbar. Riescos Erfolgsrezept sind Schwierigkeit, Stabilität und vor allem Konzentration, sodass er ohne grosse Patzer seinen Wettkampf durchturnen konnte.

Riescos Sieg ist hoch einzustufen, da alle Schweizer Kaderturner am Start waren. Den zweiten P5-Podestplatz für Wädenswil holte Janic Fässler mit 78,05. Punkten Der Start beim Bodenturnen gelang ihm trotz der Höchstschwierigkeit Salto vorwärts gestreckt direkt zum Doppelsalto vorwärts gehockt nicht ganz nach Wunsch. Perfekt war hingegen mit 14,20 sein Sprung Kasamatsu. Nach einem Sturz am Barren konnte Fässler am Schluss mit einer schwierigen und dynamischen Reckübung wieder aufholen und sich den Bronzeplatz sichern. Der dritte Wädenswiler, Quinn Müller, platzierte sich auf Rang zehn und holte sich verdienterweise den traditionellen Lorbeerkranz. Müller turnt schon mit sehr hohem Schwierigkeitsgrad, was auch ein gewisses Risiko bedeutet.

Alassane Böhm verpasst Podestplatz knapp

Bei den jüngeren im Programm P2 hätte es mit Alassane Böhm fast noch eine weitere Medaille gegeben. Böhm lag während des gesamten Wettkampfes auf Medaillenkurs. Eine misslungene Handstanddrehung am Barren konnte er auch mit den Höchstnoten am Sprung und am Reck nicht wettmachen. Mit Rang 6 platzierte sich der elegante und sprungstarke Böhm aber inmitten der besten Schweizer Turner mit Jahrgang 2010.

Bei den ganz jungen Turnern im Einführungsprogramm schafften Marlo Benkert, Pablo Mokros und Jan Burri die Auszeichnung. Im Programm P1 durften sich sowohl Nicolas Mühl als auch Nicolas Bachmann über die Auszeichnung freuen. Die diesjährigen Zürcher Kunstturnertage waren bestens organisiert. Alle Turner sind froh, dass sie wieder Wettkämpfe turnen dürfen. Leider waren keine Zuschauer zugelassen, aber der extra eingerichtete Livestream ermöglichte es, die Fortschritte der jungen Sportler zu bestaunen.

TV Wädenswil